
Verlust hat viele Gesichter - Trauer gestalten
Der zweite Thementag Trauer lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen und besonders den interkulturellen Blick auf Trauer zu vertiefen. Trauer verläuft nie gleich: jede Biografie, jede Beziehung und jeder kulturelle Hintergrund prägen, wie Menschen Abschied und Verlust erleben.
Fachliche Impulse, Workshops und Austauschmöglichkeiten eröffnen neue Zugänge zum Thema und geben Anregungen für den persönlichen und beruflichen Umgang mit Trauernden. Eingeladen sind Betroffene, Angehörige sowie alle Interessierten und Fachkräfte.
Programm:
09.30 Uhr Zeit zum Ankommen in der Petrikirche
10.00 Uhr Begrüßung und Vorstellung des Tages / Grußwort Dr. Daniela Grobe (Dezernentin,
Dezernat V der Stadt Mülheim)
10.15 Uhr Impulsvortrag „Kultursensible Trauerarbeit“
11.15 Uhr 1. Runde Themengruppen
12.30 Uhr Mittagspause mit Imbiss und Markt der Möglichkeiten
Zusätzliche Angebote:
Petrikirche: „Segen to go“ – Momente des Innehaltens mit persönlichem Zuspruch
St. Mariae Geburt: „Trauer-Tattoos“ – Ausstellung über Erinnerung und Verbundenheit
14.15 Uhr 2. Runde Themengruppen
15.30 Uhr Schlussworte und musikalische Verabschiedung
16.00 Uhr Ende des Thementages
Aufgrund der begrenzten Teilnehmendenzahl bei den Workshops empfehlen wir eine baldige Anmeldung unter:
www.die-wolfsburg.de – Tagungs-Nr. A26132
Für die Teilnahme wird eine Gebühr von 10 Euro erhoben. 
Der Anmeldeschluss ist Freitag, der 21. August 2026.


Gemeinsam Glauben feiern
Die katholische Pfarrgemeinde in Mariae Geburt lädt herzlich zur Feier des Fronleichnamsfestes ein.
Der Festtag beginnt um 11:00 Uhr mit einer feierlichen Heiligen Messe in der Kirche. Im Anschluss daran zieht die Gemeinde in einer festlichen Prozession durch die Straßen und setzt damit ein sichtbares Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft.
Der Weg der Prozession:
Pastor Jakobs-Str.
Muhrenkamp
Wertgasse
Friedrichstr.
Schloßstr.
Statio Synagogenplatz
Schloßstr. bis Kurt-Schumacher-Platz
Eppinghoferstr.
Kaiserstr.
Muhrenkamp
Pastor-Jakobs-Str.
Kirchplatz
Nach der Prozession sind alle Teilnehmenden zu einem gemütlichen Ausklang herzlich eingeladen.
Im Mariensaal des Stadthauses besteht die Möglichkeit bei einem kleinen Imbiss für Begegnungen und Gespräche.
Otto Pankok kehrt zurück ins Kloster Saarn
1893 im ehemaligen Äbtissinnenhaus geboren, hat Otto Pankok seine ersten Werke im Kloster Saarn gezeichnet. Dort sind seine frühen Werke jetzt bis zum 12. Juli zu sehen. Das ehrenamtliche Team St. Mariä Himmelfahrt hat die Werkschau Pankoks, bei der 50 Arbeiten des Meisters der Schwarz-Weiß-Kohlezeichnungen zu sehen sind möglich gemacht, unterstützt vom Großneffen Otto Pankoks, dem Künstler Moritz Pankok, und der Kunsthistorikerin Dr. Dagmar Schmengler, die das Pankok-Museum in Hünxe leitet.
Unter den im oberen Kreuzgang ausgestellten Frühwerken Pankoks finden sich unter anderem Saarner Landschaftsstudien, ein Selbstportrait sowie Portraits seiner Schwester Hedwig und seiner Mutter Marie. Wir begegnen aber auch den bewegenden Portraits des Sinti-Mädchens Eher, die als „Mädchen mit Ball“ auch an der Düsseldorfer Straße, unweit der Dorfkirche steht.
Moritz Pankok (links) und Pfarrer Christian Böcking sind sich einig, „dass es keinen besseren Ort, als das Kloster Saarn gibt, um vor allem seine frühen Arbeiten auszustellen.“ Für Moritz Pankok sind die vom christlichen Humanismus geprägten Zeichnungen seines vor 60 Jahren verstorbenen Großonkels: „angesichts der sozialen und politischen Härten, mit denen wir uns heute konfrontiert sehen, aktueller denn je.“ Und in den Augen von Christian Böckmann verbindet die von eintrittsfreien Lesungen, Führungen, Publikumsgesprächen und Exkursionen eingerahmte Ausstellung im Kloster Saarn „Kirche und Kultur und passt sich sehr gut in die mittelalterliche Architektur dieses spirituellen Ortes ein, der auch für die christlichen Werte steht.“ Böckmann glaubt, dass Pankoks berührenden und zuweilen auch provozierende Zeichnungen „Menschen dazu anregen, miteinander ins Gespräch zu kommen.“
Der Eintritt in die donnerstags (16-20 Uhr) sowie samstags, sonntags und feiertags (10-18 Uhr) geöffnete Ausstellung kostet 7 Euro und berechtigt zugleich zum Besuch des Klostermuseums. Weitere Informationen bieten die Internetseiten: www.pankok.de und: www.kirchengemeinde.net

In Heißen wird am Fronleichnamstag traditionell in Jahren mit gerader Jahreszahl der gemeinsame Gottesdienst um 9:00 Uhr in St. Joseph gefeiert. Danach zieht die Prozession von St. Joseph nach St. Theresia und nimmt am Donnerstag, 4. Juni 2026, dabei folgenden Weg:
St. Joseph > Hingbergstraße > Paul-Kosmalla-Straße > Zubringer > Frohnhauser Weg > Filchnerstraße > über den Heißener Friedhof mit dortiger Segensstation > Kolumbusstraße > Berta-Krupp-Platz > Kleiststraße > St. Theresia
Zur Teilnahme sind neben allen anderen ganz besonders auch unsere diesjährigen Kommunionkinder eingeladen, die während der Prozession noch einmal die Möglichkeit haben, ihre festliche Kommunionkleidung zu tragen.
Nach dem feierlichen Schlusssegen in St. Theresia sind dort alle Prozessionsteilnehmer eingeladen zu einem Imbiss mit Umtrunk, bei dem die Begegnung und der Austausch der beiden Gemeindeteile im Mittelpunkt stehen.
