*** Aus aktuellem Anlass ***

Suspendierung eines unserer Priester

Nach enger Abstimmung mit dem Bistum Essen und der Staatsanwaltschaft Duisburg informiere ich Sie heute darüber, dass ein Priester aus der Pfarrei St. Barbara in Mülheim an der Ruhr von seinem Dienst suspendiert wurde, weil die Staatsanwaltschaft ihm sexuelles Fehlverhalten vorwirft.

Bereits seit dem 18. November ist diesem Priester die Ausübung seines Dienstes verboten. Aufgrund des rechtlichen Rahmens des derzeit noch laufenden Verfahrens darf ich Ihnen den Namen des betroffenen Priesters nicht nennen.

Die Staatsanwaltschaft Duisburg legt dem Mann Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung zur Last. Gegen den vom Amtsgericht erlassenen Strafbefehl hat der Priester Einspruch eingelegt. Deshalb wird es voraussichtlich im März zu einem Gerichtsverfahren kommen. Bischof Franz-Josef Overbeck hat zudem ein kirchenrechtliches Verfahren angeordnet. Bis zur Urteilsfindung gilt für den betroffenen Priester natürlich die Unschuldsvermutung.

In unseren Gemeinden und in unserer Pfarrei sind wir von dieser Nachricht tief betroffen und viele von uns sind darüber verständlicherweise verstört. Die Gremien der Pfarrei St. Barbara arbeiten deshalb eng mit dem Interventionsbeauftragten des Bistums Essen zusammen, um allen Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und Ihnen allen Hilfe und Unterstützung anzubieten. Wir werden Sie in den kommenden Wochen über verschiedenen Angebote informieren und Sie – soweit uns dies angesichts der rechtlichen Vorgaben möglich ist – auch über das weitere juristische Verfahren auf dem Laufenden halten.

Wichtig ist uns, dass wir hier niemanden allein zurück lassen. Bitte nehmen Sie bei Bedarf Kontakt auf. Die Mitglieder des Pastoralteams stehen Ihnen gerne als erste Ansprechpartner zur Verfügung und helfen Ihnen weiter.

Pfarrer Christian Böckmann

 

*** Ausbildungsbeginn ehrenamtlicher Notfallseelsorger/-innen ***

Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung in der Mülheimer Immanuelkirche beginnt nun die Ausbildung für 29 neue ehrenamtliche Notfallseelsorgende aus Essen, Mülheim und Oberhausen. Die Ausbildung findet dieses Jahr zum ersten Mal im Verbund der drei evangelischen Nachbarkirchenkreise im westlichen Ruhrgebiet statt, zuvor hatten schon Essen und Mülheim ko-operiert.

Die Inhalte der Ausbildung stellte Notfallseelsorger Pfarrer Guido Möller vom Kirchenkreis An der Ruhr vor, er koordiniert den Lehrgang gemeinsam mit Iris Stratmann (Oberhausen) und Pfarrer Wilfried Diesterheft-Brehme (Essen). Bis Oktober befassen sich die ehrenamtlichen „Notfallseelsorge-Auszubildenden“ nun regelmäßig mit Themen wie Psychotraumatologie, Kommunikation und dem Umgang mit Belastungsreaktionen. Außerdem lernen sie die Strukturen bei Feuerwehr, Polizei, und Rettungsdiensten ken-nen. Hinzu kommen Einsatzpraktika im Rettungsdienst und bei der Polizei.

Die Notfallseelsorgenden sind rund um die Uhr rufbereit. Sie werden von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Polizei zum Beispiel dann alarmiert, wenn ein Mensch plötzlich zu Hause verstirbt, eine Todesnachricht über-bracht werden muss, wenn Menschen suizidgefährdet sind oder nach ei-nem größeren Unglück besonders viele Menschen Beistand benötigen.

Zum Auftakt der Ausbildung in der Styrumer Kirche gaben Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche und Feuerwehr den neuen Ehrenamtlichen ihre Segenswünsche mit auf dem Weg. Es sprachen Superintendent Gerald Hil-lebrand (Kirchenkreis An der Ruhr), Leitender Branddirektort Sven Werner (Feuerwehr Mülheim) und nicht zuletzt auch erfahrene Ehrenamtliche aus der Notfallseelsorge, die die Neuen im Team herzlich willkommen hießen.

Ab Oktober verstärken die dann fertig ausgebildeten Ehrenamtlichen das Team der rund 40 aktiven haupt- und ehrenamtlichen Notfallseelsorgenden in Mülheim, bzw. die Teams in den Nachbarstädten.

Neue Ausbildungskurse für Ehrenamtliche in der Notfallseelsorge beginnen in der Regel jährlich. Wer sich für den Dienst interessiert, sollte körperlich und seelisch belastbar sein, zur Selbstreflexion bereit und zur Distanzierung fähig sein, um eigene Reaktionen einordnen zu können. Notfallseelsorger verabschieden Verstorbene auf Wunsch der Angehörigen mit einem Gebet oder christlichen Ritual. Ebenfalls vorausgesetzt wird ein Mindestalter von 35 Jahren. Wer die Ausbildung absolviert, sollte bereit sein, anschließend 14 Tage Rufbereitschaft pro Jahr zu übernehmen (Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

 

 

*** Stellenausschreibung ***

Stellenausschreibung Stadtkirche Referent 40 BU

Bewerbungen können Sie auch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! richten.

 

*** Ökumenischer Neujahrsempfang ***

Am 29.11.2021 fand zum zweiten mal der Neujahrsempfang in Ökumenischer Form statt. Gemeinsam mit dem Kirchenkreis an der Ruhr luden wir in hybrider Form (Livestream mit einigen wenigen Gästen in der Kirche) zur Mitfeier in die Petrikirche ein. Erstmals wurde ein neuer, gemeinsamer Preis verliehen: Der "Ökumenische Hoffnungspreis".

Stadtdechant Michael Janßen sagte in seiner Laudatio: "Wir haben überlegt, wen wir in diesem Jahr auszeichnen wollen und wir alle waren uns sehr schnell einig, dass es die Personen sein sollen, die in den Coronazeiten der vergangenen Monate und ganz aktuell, sich bis zur Erschöpfung, oft bis an die eigenen Grenzen kommend, mehr als beispielhaft gekümmert haben und sich noch immer kümmern um diejenigen, die an Corona erkrankt sind."

So geht der Preis an die Pflegenden in der Stadt. Nina Eumann (Haus Ruhrgarten), Sebastian Hußmann (Ev. Krankenhaus), Felicitas Libuda (Behmenburg GmbH), Monja Mika (Ev. Hospiz), Laureen Vogel (Franziskushaus) und Robert Schruba (St. Marien Hospital) nahmen ihn in der Petrikirche entgegen. „Stellvertretend für alle, die sich während der Pandemie in der Pflege für andere eingesetzt haben“, so Superintendent Gerald Hillebrand.

Monja Mika (Leiterin des Ev. Hospiz) dankte stellvertretend für die Preisträgerinnen und Preisträger und richtete einige Worte an die Zuschauenden: „Seien sie gewiss, da sind Menschen, die Ihren Beruf ausüben, weil sie ihn lieben. Wir pflegen Menschen mit Herz. Danke, dass Sie an uns denken!“ (Fotos: PR-Fotografie Köhring)

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*** Verleihung der Nikolaus-Groß-Medaille ***

"Nur Überzeugte können überzeugen." - Mit diesen Worten krönte Stadtdechant Michael Janßen seine Predigt bei der Festmesse anlässlich des 20. Jahrestages der Seligsprechung von Nikolaus Groß. In der feierlichen Messe in der Kirche St. Barbara wurde auch die Nikolaus-Groß-Medaille des Stadtdekanates an Herrn Paul Heidrich für sein langjähriges kirchliches und caritatives Engagement verliehen. Die Laudatio hielt Oberbürgermeister Marc Buchholz.

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 *** Segnungsgottesdienst für alle Liebenden***

Am 3. Oktober lud das Stadtdekanat zum ersten Segnungsgottesdienst für alle Liebenden ein. 27 Paare haben Wind und Regen getrotzt und kamen in die Kirche St. Theresia vom Kinde Jesu auf der Heimaterde und ließen sich und Ihre Partnerschaft von Stadtdechant Michael Janßen segnen. Passend zur Lesung vom Bund Gottes mit Noah auf der Arche klarte das Wetter während der Feier auf, sodass alle Paare nach dem Gottesdienst zu einem kleinem Sektempfang vor der Kirche eingeladen wurden.

Ein herzlicher Dank gilt allen Mithelfern und Mitgestaltern: Den Messdienern, den Musikern, der Koplingsfamilie und den Pfadfindern St. Joseph.

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*** Stadtdekanat im Homeoffice ***

Coronabedingt befinden sich auch immer mehr kirchliche Mitarbeiter im Homeoffice, so auch der Referent des Stadtdekanates, Herr Christopher Frieling. So kann es zu Schwierigkeiten in der Erreichbarkeit kommen. Bitte nutzen Sie unbedingt die dienstliche Handynummer 015734708858 und hinterlassen Sie gegebenenfalls eine Nachricht mit Ihrem Namen, Ihrem Anliegen und Ihrer Telefonnummer auf der Mailbox, falls Sie niemanden erreichen. Alternativ können Sie Ihre Anliegen per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.

Vielen Dank und wir bitten um Ihr Verständnis!

 

***Neueröffnung der Ladenkirche***

Die katholische Ladenkirche ist umgezogen und hat wieder geöffnet! Zu finden sind wir jetzt in der Wallstraße 22. Herzliche Einladung vorbeizuschauen. Nähere Infos finden Sie hier.

 

Alles rund um Corona

Nähere und aktuelle Informationen sind jeweils den Medien und Homepages der einzelnen Pfarreien zu entnehmen.

Das Coronavirus beschäftigt uns alle in diesen Tagen, es macht vielen Angst, sorgt für Betroffenheit und beeinträchtigt uns und unser Leben. Wir erleben einen nie dargewesenen Einschnitt für unseren Alltag als Gemeinde, aber auch für unsere jeweils ganz persönliche Glaubenspraxis. Alle Maßnahmen dienen dabei dem Schutz eines jeden Einzelnen, wir bitten um Ihr Verständnis und Ihr Gebet.
Vertrauen wir alle in diesen Tagen fest auf Gott. Beten wir für alle Kranken, für alle in medizinischen Berufen Tätigen und für alle, die sich fürchten. Wir Christen leben aus dem Glauben, dass Gott nicht nur alles Leben gegeben hat, sondern dass er es auch behütet.

Unter folgenden Links finden Sie geistliche Impulse: